Alles Walzer! – die Wiener Ballsaison


Mehr als 300 Ballveranstaltungen in Wien bitten zum Tanz....
 

Die Wiener Ballsaison erreicht jedes Jahr Jänner bis März ihren Höhepunkt. Mehrere hundert Ballveranstaltungen stehen in dieser Zeit auf dem Programm.
 

Was man sonst nur aus Hollywoodfilmen kennt, wird in Wien im Jänner,  Februar und März Realität, spätestens dann, wenn die glamouröse Wiener Ballsaison offiziell eröffnet wird. Alljährlich besuchen mehr als 200.000 Menschen die über 300 Ballveranstaltungen in Wien und lassen sich von den eleganten Ballroben und den berühmten Walzermelodien verzaubern.
 

Bälle gibt es fast zu jedem erdenklichen Thema. Der Blumenball im Festsaal des Rathauses wird von den Gartenbediensteten der Stadt Wien ausgerichtet. Beim Zuckerbäckerball der Wiener Konditoren erwarten Sie die süßesten Versuchungen der Stadt Wien. Naschkatzen kommen bei diesem Ball mit Sicherheit auf ihre Kosten. Der Philharmonikerball gilt als Geheimtipp für alle Liebhaber klassischer Musik. Er findet im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins statt und zählt zu den elegantesten Bällen in Wien. Den Höhepunkt der Ballsaison bildet der weltberühmte Wiener Opernball, zu dem jedes Jahr neben Wirtschaftsmagnaten und hochrangigen Politikern auch viele internationale Stars erwartet werden.

Jeder Ball wird von jungen Debütantinnen und Debütanten mit dem obligatorischem Linkswalzer und der Polonaise eröffnet. Für sie – ebenso wie für die Besucher – ist der Ball zumeist ein unvergessliches Erlebnis.

 

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Weitere Hotels und Arrangements für Ihre unvergessliche Ballnacht in Wien:

Hotel Prinz Eugen
im 4. Bezirk in Wien

  

Hotel Bellevue
im 9. Bezirk in Wien

 

Hotel Kummer
im 6. Bezirk in Wien

   

Hotel Kavalier
im 14. Bezirk in Wien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ballkalender 2012 - PDF File - zum download hier klicken - 
 

Der Wiener Opernball

Die Kulisse des Opernballs ist einmalig. An der prunkvollen Feststiege und im Foyer der Staatsoper stehen Hunderte von Palmen und Fliederstöcken. Mit Tausenden von Blumen ist auch der Ballsaal Hotel-De-France-Ballsaison2011geschmückt. Kaum vorstellbar, dass hier am vorletzten Abend noch eine Opernvorstellung stattfand. Gleich nachdem der Vorhang gefallen ist, beginnen über dreihundert Handwerker mit dem Umbau. Die Sitzplätze im Parkett werden abmontiert. Über den Orchestergraben hinweg wird auf Bühnenhöhe ein Tanzboden verlegt. Statt der sonst üblichen Bühnenkulissen entstehen hier drei Etagen von Bühnen-Logen, um eine Symmetrie zu den Logenrängen im Zuschauerraum herzustellen. Innerhalb von dreizehn Stunden entsteht so ein harmonisch-einheitlicher, festlich in Gold schimmernder Ballsaal.Der Opernball gehört sicher zu den berühmtesten und elegantesten Bällen weltweit. Die Fernseh-Liveübertragungen haben seinen Bekanntheitsgrad noch gesteigert. Immer wieder wird er kopiert: von Istanbul über Tokio bis San Francisco. Doch nur in Prag und Budapest findet er tatsächlich in der Oper statt. Die alten Bindungen aus der k. k. Monarchie lassen sich sogar hier erahnen. Wenn auch die anderen Wiener Nobelbälle kein so breites internationales Echo haben, so besitzt doch jeder ein unverwechselbares Profil, das teilweise schon über hundert Jahre Tradition hat.

Philharmoniker Ball, Bonbon-Ball und Wiener Kaffeesieder Ball

Mit ganz vorn im Renommee steht natürlich der Ball der Wiener Philharmoniker. Dieses weltberühmte Orchester gibt seinen Ball in dem von vielen als schönsten Konzertsaal der Welt gefeierten „Goldenen Saal“ des Musikvereins, der durch die fast globalen Fernsehübertragungen des Neujahrskonzerts allseits bekannt ist. Die Wiener Philharmoniker spielen selbst nur zur Eröffnung. Zum Einzug der Ehrengäste beginnen sie mit der Fest-Fanfare, die Richard Strauss extra für diesen Ball komponiert hat. Doch dann überlassen sie anderen Kapellen das Feld – schließlich ist es ihr Ball, auf dem sie selbst tanzen wollen. Es ist vor allem ein Abend für die Mitglieder, Freunde und Gönner.
Schon lange im voraus ist der Ball ausverkauft.

In der heißen Schlussphase der Ballsaison häufen sich die Traditionsbälle. Sie treten meist in der gleichen zeitlichen Reihenfolge an: dabei bliebt unumstößlich der letzte Donnerstag im Fasching dem Opernball vorbehalten. Am nächsten Tag folgen der Bonbon-Ball und am Samstag der Juristen-Ball sowie am Faschingsmontag die Rudolfina Redoute.

Der Bonbon-Ball findet als einziges Faschingsfest in dem prunkvollen Wiener Konzerthaus statt, dessen Hausherren die Wiener Symphoniker sind. In den vier Sälen können 4.000 Gäste tanzen. Aus den weiblichen Ballbesuchern wählt eine Jury die „Miss Bonbon“, die dann mit Süßigkeiten aufgewogen wird – als Spende für einen sozialen Zeck. Natürlich gibt es auch hier Debütantinnen in Weiß, doch insgesamt sind die Kleidervorschriften nicht so rigoros.

Dies kann man von dem angesehenen Ball der Wiener Kaffeesieder nicht sagen. Bei den Einheimischen genießt der Kaffeesiederball mit seiner besonderen Wiener Note hohe Wertschätzung und gilt fast schon Hotel de France, Bälle in Wien 2011 als kleiner Opernball. Als einziger Ball findet er in allen Sälen der Hofburg statt, auch in den renovierten Redoutensälen sowie dem eleganten Dachfoyer mit Blick auf das nächtliche Wien. Mit weit mehr als 5.000 Gästen ist er der größte Nobelball im Wiener Fasching. Das Eröffnungsprogramm der Kaffeesieder braucht einen Vergleich mit dem Opernball nicht zu scheuen: die Debütantinnen erscheinen ebenso festlich und auch hier tritt das Wiener Staatsopernballett auf, begleitet vom Opernballorchester. Zudem wird jedes Jahr eine international bekannte Showband eingeladen. Ingesamt sind neben kleinen Musikgruppen sechs Orchester im Einsatz.

Veranstalten die Kaffeesieder ihren Ball erst seit 1956, so kann der Juristen-Ball – er findet immer am Faschingssamstag ebenfalls in der Hofburg statt – schon auf eine etwa zweihundertjährige Tradition zurückblicken. Eröffnet wird er, wie kann es anders sein, vom österreichischen Justizminister. Der klassisch-elegante Ball ist in¬zwischen zu einem Treffpunkt von Juristen aus aller Welt geworden. Manche internationalen Organisati¬onen halten daher ihre Tagungen im terminlichen Umfeld zu diesem Ball ab. Mitternächtlicher Höhepunkt ist wie auf den anderen Nobelbällen auch die Publikumsquad¬rille, wie sie schon im 19. Jahrhundert getanzt wurde. Am beliebtesten die „Fledermaus“-Quadrille von Johann Strauß. Die nicht ganz unkomplizierten Figuren dieses munteren Paar- und Gruppentanzes werden vorab von einem Tanzmeister erklärt. Doch nicht selten endet der hurtige Galopp durch freie Schneisen zwischen den Tanzreihen hindurch in einem herz¬haft belachten Chaos. Auf alle Fälle werden die angemüdeten Tanzgeister durch diese Einlage wieder munter – endet der Ball doch nie vor vier Uhr morgens.

Johann Strauss Ball und Rudolfina Redoute

Hotel de France, Bälle in Wien 2011 Seit 2002 gibt es den Johann Strauss Ball – erstaunlich, dass der die Wiener Faschingsszene musikalisch so bestimmende Walzer-König nicht schon früher einen eigenen festlich-eleganten Ball bekommen hat. Wie es sich für diesen berühmten Ahnherrn geziemt, ist der junge Ball mit allen klassischen Insignien versehen: von der Eröffnung mit dem Staatsopernballett bis zur Quadrille und natürlich mit einer Mitternachtsshow. Doch der berühmte Komponist hätte als heutiger Besucher sicher Verständnis dafür, dass nicht nur seine damals doch brandneue Musik gespielt wird, sondern auch zeitgenössische Rhythmen erklingen.

Der letzte der großen Traditionsbälle ist am Rosenmontag in der Hofburg die Rudolfina Redoute. Sie wird veranstaltet von der katholischen farbentragenden Studentenverbindung Rudolfina, benannt nach Herzog Rudolf IV., der 1365 die Wiener Universität gründete. So alt ist die Balltradition noch nicht, doch bis in die Monarchie reicht sie schon zurück. Von den früher so zahlreichen Maskenbällen ist nur noch diese Redoute übrig geblieben, die mit ihrer Maskierung direkt an den Fasching erinnert. Maskenpflicht besteht allerdings nicht mehr. Die Herren erscheinen in Frack oder Smoking, und soweit sie Mitglieder der Verbindung sind, mit Band und „Deckel“, wie die Kopfbedeckung heißt. Die Damen im großen Abendkleid mit einer die Augen bedeckenden Maske, im Stil der „Fledermaus“-Operette. Die mit Federn oder Pailletten geschmückten Masken sind oft farblich auf die Abendrobe abgestimmt und lassen die Damen rätselhaft fremd erscheinen. Dies gibt ihnen den ganzen Abend das Vorrecht der Damenwahl – bis zur Demaskierungsquadrille um Mitternacht. Danach herrscht bis zum Ballende um fünf Uhr früh Damen- und Herrenwahl.

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ECAB
findet statt in Wien
vom 21. bis 23. September 2011
Ihr Zimmerkontingent ist im
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