Albertina in Wien
Die Albertina in Wien wurde 1776 von Herzog Albert von Sachsen-Teschen gegründet und besitzt eine der größten und vor allem auch wertvollsten grafischen Sammlungen der Welt. Berühmte Werke wie Dürers "Feldhase" und seine "Zum Gebet gefalteten Hände", Rubens’ Kinder-Studien sowie Meisterwerke von Schiele, Cézanne, Klimt, Kokoschka, Picasso und Rauschenberg werden in Wechselausstellungen gezeigt.
Im Rahmen einer Dauerausstellung präsentiert die Albertina in ihrer neuen Schausammlung die spannendsten Kunstrichtungen der letzten 130 Jahre. Vom französischen Impressionismus über den deutschen Expressionismus zur russischen Avantgarde bis in die Gegenwart. Monets "Seerosenteich“, Degas "Tänzerinnen“ und Renoirs "Mädchenbildnis“ sind ebenso zu bewundern wie Gemälde von Beckmann, Macke, Chagall, Malewitsch, Rothko, Rainer und Katz.
Direkt in der Albertina befinden sich auch die Habsburgischen Prunkräume, welche zu den kostbarsten Beispielen klassizistischer Ausstattungskunst zählen. Die in leuchtendem Gelb, Grün und Türkis gestalteten, zum Teil mit Originalmobiliar ausgestatteten Prunkräume versetzen Besucher in die Zeit ihrer Bewohner zurück. Besonders die Vergoldung der Schnitzereien mit der Speziallegierung „Albertina-Gold“ sowie auch die kunstvollen Parkettböden mit Rosen- und Ebenholzintarsien sind einen Blick wert.


